Paradiesischer Muttertag

Paradiesischer Muttertag

Obwohl der Muttertag in Deutschland ja eigentlich eine Erfindung der Floristen ist (1922/23 wurde dieser Tag vom „Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber erstmals initiiert), gibt es am 2. Sonntag im Mai doch meist niemanden, der nicht in irgendeiner Form seiner Mutter gedenkt. In den USA ist dies verkaufstechnisch gesehen gar der wichtigste Tag nach Weihnachten!

Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob jemand eine Rabenmutter oder eine Löwenmutter hatte, ob die eigenen Erinnerungen an die Mutter gut oder schlecht sind. Denn im Leben eines jeden Menschen spielt die Mutter eine ganz zentrale Rolle: Sie schenkte uns unser Leben! Und diesen Verdienst kann ihr niemand nehmen: Absolut jeder Mensch, jede Frau und jeder Mann wurde von einer Mutter geboren! Mächtige Männer wie Präsidenten, Gewerkschaftsführer, Konzernchefs ebenso wie Gemüsehändler, Bauarbeiter oder Beamte – durch eine Frau sind sie ins Leben geboren worden, durch ihre Mutter. Allein dafür gebührt dieser Frau unsere Dankbarkeit, denn ohne sie wären wir nicht hier!

Meine Mutter starb am 20.07.2011. Bis heute bezeichne ich diesen Tag als den schrecklichsten meines Lebens. Viele Stunden saß ich bei ihr und musste miterleben, wie das Prana ihren Körper nach und nach verließ. Nach ihrem Tod fühlte ich mich lange Zeit allein und verloren: Der Schutz meiner Mutter, der immer in vielfältigster Form über meinem ganzen Leben gelegen hatte, schien auf ewig dahin zu sein. Was geblieben ist, ist unendliche Dankbarkeit – und die schönen Erinnerungen. Alles andere verblasste mit der Zeit. Ihr zu Ehren versah ich das „Lied der Dankbarkeit“ aus meiner CD „Sound of Kryon“ mit einem deutschen Text, womit es auf meiner CD „Deva Rosa – Lieder und Mantras der Weiblichen Kraft“ noch einmal veröffentlicht wurde unter dem Titel „Lied an die Mutter“.

Eine Kurzversion dieses Liedes habe ich mit Bildern aus ihrem Leben unterlegt. Ich freue mich, wenn Ihr das Lied anhört und dabei auch Eurer Mutter in Liebe und Dankbarkeit gedenkt – nicht nur am Muttertag, aber da ganz besonders!

2002 hatte auch ich die Gnade, einer wunderbaren Tochter das Leben zu schenken und selbst Mutter zu werden. Unser gemeinsamer Weg ist leider nicht so verlaufen, wie ich es mir für uns gewünscht hätte. Doch die Zeiten, in denen wir uns begegnen, sind immer ganz besonders und kostbar und meine Liebe zu ihr ist grenzenlos! Und rückblickend auf meine Mutter weiß ich durch meine Tochter heute: Was in Liebe verbunden ist, kann nichts und niemand und selbst der Tod niemals trennen!

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