Gunung Agung – der heilige Vulkan Balis!

Gunung Agung – der heilige Vulkan Balis!

Ja, unser Agung regt sich wieder! Und was für tolle Fotos er uns gerade schenkt!!! DANKE, dass Ihr uns hier an die Nordküste von Bali fürsorgliche Anfragen aus Deutschland geschickt habt – wir hätten sonst das neuerliche Rauchen unseres heiligen Berges Gunung Agung vielleicht erst mal gar nicht mit gekriegt?! Nein, niemand muss gerade für uns beten und in Gefahr sind wir schon gar nicht – eigentlich ist hier bei uns derzeit alles so, wie jeden Tag: Herrlich und paradiesisch!!! 

Und was berichten die Europäischen Medien? Katastrophenmeldungen! Worüber?! Es gibt hier keine Katastrophe! Am vergangenen Freitag war vorübergehend der Flughafen einmal für ein paar Stunden geschlossen. Vorsorglich. Da ist Wasserdampf aus dem Agung ausgetreten – was majestätisch, schauerlich schön aussah! Passiert ist niemandem was und seien wir mal ehrlich: Die meisten der „gestrandeten“ Urlauber waren doch froh, noch ein wenig länger Urlaub machen zu dürfen! 

In der Nacht zum Dienstag, 3. Juli 2018, hat der Agung wieder gespuckt – diesmal war es feurige Lava, die in Windeseile den Berggipfel zum Brennen brachte – schließlich haben wir gerade Trockenzeit und die wenigen Büsche auf den kahlen Berghängen sind verdorrt und brennen schnell wie Zunder. Dieser nächtliche Ausbruch hat uns wieder schaurig schöne Bilder beschert! Der Rauch zog ab in den Westen, ins Landesinnere – der Flughafen war nicht tangiert und musste nicht geschlossen werden. Wir haben hier im Holiway Garden, an der Nordküste Balis, von keiner der beiden Eruptionen groß etwas mitbekommen. Ein Gast brachte dramatische Bilder vom Agung mit – das war’s. Wir verspürten keine Erdbeben und bei uns landete kein Körnchen Staub oder Rauch. Es gibt keinen Balinesen, der sich groß darüber aufregen würde. Die unmittelbar am Vulkan lebende Bevölkerung hat sich quasi selbst evakuiert und zum Teil freiwillig ihre Anwesen verlassen. Sie werden wieder zurückkehren, wenn sich der Vulkan wieder beruhigt hat – wovon hier ein jeder ausgeht. Eine Deutsche Fernsehanstalt fragte bei meinem Freund Hermann an, ob er die Lage schildern könnte. Da hat er wahrheitsgemäß geantwortet, dass es nichts zu berichten gäbe, weil einfach nichts an Aufregung da ist – daraufhin haben sie ein paar schlafende Passagiere am Flughafen gefilmt und mit diesen „Gestrandeten“ einen dramatischen Beitrag in der Tagesschau unterlegt – seriöser Journalismus sah früher einmal anders aus!

Ich beginne mittlerweile, unseren Vulkan zu lieben! Er ist immer für Überraschungen gut – es wird mit ihm nicht langweilig. Und er bringt unglaubliche Energien hier in Bali zum Vorschein: Aus der Tiefe der Erde holt er sie heraus und bläst sie hier über die Insel. Gleiches geschieht in den Besuchern unserer schönen Insel – sofern sie bereit sind, sich diesen Energien zu öffnen: Auch in ihnen bricht auf, was lange verschüttet oder angeblich schon längst überwunden war, und tritt auf einmal klar ans Licht. Kann endlich angeschaut und geheilt werden mit den wunderbaren Frequenzen dieser Insel voll üppiger Schönheit, Fruchtbarkeit und Hingabe an die Balance des Lebens. Ist das für uns nicht viel wertvoller als jene unbestimmte Angst vor einer Katastrophe, die sich ausschließlich nur in der Vorstellung und keineswegs hier vor Ort in der Realität abspielt?

Ich kann Euch nur einladen, hierher nach Bali zu kommen! Es ist nicht gefährlich hier! Es ist pure Heilung, was diese Insel verströmt – wenn man sich denn auf das Abenteuer der Selbsterkenntnis einzulassen bereit ist! Om Swastyastu!

3 Comments
  • Herman Jerman

    5. Juli 2018at04:38 Antworten

    Ja, Antje … so ist es. Ich liebe diesen Berg schon lange. Diese majestätische Erhabenheit. Gestern nahm ich mir die Zeit und bin zu ihm hin. Soweit mich die Straße an seinem Hang hinauf führte. Bis kurz vor oder vielleicht auch schon in der 4 km Sperrzone von Kratermitte. Ich fühlte mich, wie in einem alten ehrwürdigen Tempel der Natur. Eine ganz besondere Atmosphäre. Friedvoll, verbunden, intim. Als ich dort saß brach er aus. 2,5 km Rauchsäule, wie die Behörde berichtete. Der Rauch erhob sich gemächlich, Würdevoll und neigte sich in den Ostwind. Keine Spur von Panik, keine Spur von Anspannung bei niemandem. Für mich war es faszinierend, voller Bewunderung. Den Bewohner, der Dörfer war es nur ein kurzer Blick wert. Übrigens sind sie alle wieder in ihre Dörfer zurück gekehrt, nachdem sie für eine Nacht in sicheren Dörfern schliefen. Der Mann, der mir ein Nasi goreng brachte, erzählte mir lachend und mit ein wenig Bedauern, dass er dieses große Kino einfach verschlafen habe. Naja, fügte er hinzu, er hoffe, dass es nochmals eine Gelegenheit gäbe. Angst? Nein, die sei vorbei. Die Förderwege im Berg seien offen und gefährlicher Druck könne früh genug entweichen. Bitte gestatte mir eine kleine Anmerkung zu der Anfrage der Sendeanstalt. Ich sagte ihnen, ich könne gerne die Lage schildern, diese Lage sei aber völlig entspannt und Panik, Angst und Schrecken nicht vorhanden. Damit war das Interview beendet. Ich bat sie noch, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sein sollen und an die Existenzen denken sollten, die sie mit überzogener Wortwahl und dramatischen Bildern, ruinieren. Denn das ist die Folge dieser Art des Journalismus. Und diese Folgen sind heute beängstigende Realität in Bali. Zusammenfassung: Die Gefahr für uns und Bali ist nicht der Vulkan. Die Gefahr ist der reißerische Journalismus.

  • Eliane

    31. Juli 2018at02:06 Antworten

    Dieses Wesen der heilige Berg ist so wie wir Teil eines wundervollen Schoöpfungsprozesses.
    Alles ist in Bewegung und wir sind eingeladen unsere gemeinsame Herkunft die Quelle allen Seins in unseren Herzen zu spüren und Liebe zu sein die alles segnet was sie berührt.
    Mount Agung lebt und fühlt so wie wir.
    Lasst ihn uns lieben, segnen und dem Wunder des Lebens vertrauen.
    Alles ist Gut so wie es ist.
    Wenn wir andere mit den Augen der Liebe betrachten öffnen wir den Raum für ein Wunder und alle Trennung ist aufgehoben.
    Immer wieder dürfen wir in uns hinein spüren und ergründen was die Motivation für unser Handeln und Denken ist Angst oder Liebe.
    Dieser wundervolle Bruder Mount Agung lãdt uns dazu ein inne zu halten und unsere eigenen Prozesse anzuschauen. Altes gehen zu lassen und den Raum für Neues zu schaffen. Er ist ein Geschenk- ein Wesen das wir lieben dürfen voller Mitgefühl und Respekt für die starken Reinigungsprozesse die in ihm und Mutter Erde ablaufen.
    Diese alten majestätischen Riesen bewahren die Weisheit der Schöpfung.
    Danke dass wir lieben dürfen.

    • Ann-Bali

      14. August 2018at04:36 Antworten

      DANKE liebe Eliane, für Deinen schönen Kommentar!!! OM SWASTYASTU!!!

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